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Die Evaluierung des GlüStV 2021 läuft: Bericht der 16 Länder bis Ende 2026 erwartet

Geschrieben von Alex Albrecht · 20.5.2026

Die Evaluierung des GlüStV 2021 läuft: Bericht der 16 Länder bis Ende 2026 erwartet

Blick auf die regulatorische Landschaft des deutschen Glücksspiels mit Fokus auf den GlüStV 2021

Die Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 schreitet voran, während die 16 Bundesländer einen umfassenden Evaluierungsbericht vorbereiten, der bis zum 31. Dezember 2026 vorliegen muss, und dabei prüfen, ob die strengen Vorgaben zur Kanalisierung, zum Spielerschutz sowie zu Einzahlungs- und Einsatzlimits sowie die 5,3-Prozent-Einsatzsteuer ihre Ziele erreicht haben oder ob Spieler zunehmend auf den Schwarzmarkt ausweichen.

Der aktuelle Stand der internen Prüfung

Im Mai 2026 befindet sich der Prozess in einer intensiven Phase, in der Vertreter aller Bundesländer Daten sammeln und Analysen durchführen, um festzustellen, wie sich die Regelungen seit Inkrafttreten des Vertrags auf den legalen Markt ausgewirkt haben, während gleichzeitig beobachtet wird, ob die Maßnahmen den gewünschten Kanalisierungseffekt erzielen oder unerwünschte Verschiebungen in Richtung unregulierter Angebote begünstigen.

Experten und Behördenvertreter analysieren dabei verschiedene Kennzahlen, darunter die Entwicklung der Spielerzahlen in lizenzierten Angeboten, die Einhaltung von Schutzmechanismen sowie die Auswirkungen der Steuerregelung auf Betreiber und Nutzer, und sie vergleichen diese mit verfügbaren Informationen zum Schwarzmarkt, um ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten.

Welche Bereiche genau unter die Lupe genommen werden

Im Mittelpunkt stehen die Regeln zur Kanalisierung, die sicherstellen sollen, dass Spieler legale Angebote nutzen, sowie die Vorgaben zum Spielerschutz, zu Einzahlungs- und Einsatzlimits und zur 5,3-Prozent-Einsatzsteuer, wobei die Prüfung klären soll, ob diese Instrumente wirksam waren oder ob sie Spieler dazu verleitet haben, auf nicht lizenzierte Plattformen auszuweichen.

Die Länder sammeln hierzu Berichte aus der Praxis, werten Statistiken aus und berücksichtigen Rückmeldungen von Aufsichtsbehörden, während sie gleichzeitig prüfen, ob die bestehenden Limits und Schutzmechanismen ausreichend greifen oder an einzelnen Stellen nachjustiert werden müssen.

Darstellung der Zusammenarbeit der 16 Bundesländer bei der Glücksspielregulierung

Die Rolle der 16 Bundesländer und der Industrie

Die 16 Bundesländer tragen die Verantwortung für den internen Bewertungsprozess und koordinieren ihre Arbeiten untereinander, um einen gemeinsamen Bericht zu erstellen, der anschließend Grundlage für mögliche Anpassungen des Vertrags sein kann, während Vertreter der Branche sich für gezielte Nachbesserungen aussprechen und vor einer grundlegenden Neuordnung warnen.

Branchenvertreter betonen in diesem Zusammenhang, dass vorhandene Regelungen an bestimmten Stellen präziser ausgestaltet werden sollten, anstatt das gesamte System zu verändern, und sie liefern Daten und Erfahrungsberichte, die in den Evaluierungsprozess einfließen sollen.

Was der Bericht bis Ende 2026 leisten soll

Der bis zum 31. Dezember 2026 fällige Bericht soll eine fundierte Einschätzung liefern, ob die eingeführten Maßnahmen den Schwarzmarkt eindämmen konnten oder ob weitere Schritte erforderlich sind, um Spieler stärker in regulierte Angebote zu lenken, und er wird voraussichtlich konkrete Empfehlungen für Anpassungen enthalten.

Beobachter rechnen damit, dass die Ergebnisse zeigen werden, an welchen Stellen die aktuellen Vorgaben gut funktionieren und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt, wobei der Fokus auf einer ausgewogenen Bewertung liegt, die sowohl Schutzinteressen als auch Marktrealitäten berücksichtigt.

Schlussfolgerung

Die laufende Evaluierung des GlüStV 2021 durch die Bundesländer liefert bis Ende 2026 wichtige Erkenntnisse darüber, wie sich Kanalisierung, Spielerschutz, Limits und die Einsatzsteuer auf den deutschen Glücksspielmarkt ausgewirkt haben, und sie bildet die Grundlage für mögliche gezielte Anpassungen, ohne dass eine umfassende Neuordnung des Vertrags im Vordergrund steht.